
Exquisite Vokalkunst
Abschluss der Dammhaus-Saison: Harvestehuder Kammerchor zu Gast in Bünde.
... Mit einem interessanten Programm, das den Bogen von der Renaissance bis zur Moderne und von Schweden bis Ungarn spannte, konnten die hochmusikalischen Chorsänger und Chorsängerinnen ihr Publikum zwei Stunden lang vortrefflich unterhalten. ...
... Mit lang anhaltendem Applaus bedankte sich das Bünder Publikum beim Harvestehuder Kammerchor und seinem ebenso einfühlsamen wie musikalisch herausragenden Dirigenten Claus Bantzer für dieses beeindruckende Konzert ...
April 2011, Westfalen Blatt
Freche Intermezzi
Letztes Dammhauskonzert der Saison sorgt in Laurentiuskirche für Begeisterung
... Es ist Claus Bantzer hoch anzurechnen, dass er es schafft, jeden Programmpunkt als neuen Höhepunkt zu präsentieren und nie das Gefühl vermittelt, ein Pflichtprogramm zu absolvieren.
... meisterhaft interpretiert konnte man sich von Ligetis Musik verzaubern lassen.
April 2011, Neue Westfälische
Weltlich, geistlich, jenseitig
Unter ihrem Leiter Claus Bantzer schreiten die 17 Frauen und 13 Männer die deutsche Chorromantik ab, von Schumann und Mendelssohn über Hugo Wolf bis hin zu Max Reger. Mit dessen fünfstimmiger Motette „Ach, Herr strafe mich nicht“ op. 110 Nr. 2 beginnt das Konzert in der Lutherkirche in Georgsmarienhütte. Hier offenbart der Chor erstmals seine herausragenden Qualitäten, besticht durch die klaren Konturen der Interpretation. Dabei schlägt das Werk überraschende harmonische Haken und ist gekennzeichnet durch die dichte musikalische Faktur. Das alles arbeitet Bantzer fein heraus, stellt Höhepunkte dar, lässt den ersten Teil in einen wunderbar friedvollen Choral münden und schließt die virtuos gestaltete Chorfuge an. Nach diesem Kraftakt gönnt Bantzer seinen Sängern eine kleine Pause und setzt sich an die Orgel. Dann wird’s weltlich im neogotischen Kirchlein: Mit reizend vielfältigen Gesängen für Frauen- und für Männerchor von Schumann, mit den Liedern von Mendelssohn. Da Beste aber kommt, wie immer zum Schluss: Gustav Mahlers „Ich bin der Welt abhandengekommen“, vom Chorspezialisten Clytus Gottwald für sechszehnstimmigen Chor arrangiert und vom Harvestehuder Kammerchor großartig umgesetzt: nicht geistlich, nicht weltlich, sondern jenseitig.
September 2010, Neue Osnabrücker Zeitung
....zeigte sich Claus Bantzer als hohe Kunst darstellender Dirigent, und sein Chor lässt in Intonation,geschlossenem Ensembleklang, Präzision, und überlegenem technischen Können, verbunden mit hörbarer Musizierfreude, keine Wünsche offen.
Oktober 2007, Schwarzwälder Bote
.... was diese jungen Sänger unter der Leitung ihres inspirierenden Leiters Claus Bantzer vortrugen,das war mitreissend und zugleich überaus ungewöhnlich. Der Zuhörer mochte dabei in ungläubiges Staunen verfallen ob der Tatsache, dass man derart komplizierte Kompositionen überhaupt singen kann. Und in der Tat: Piet Kees Komposition " The World" nach Worten von Henry Vaughan gilt als eigentlich unsingbar. Einmal hatte sich, so war nach dem Konzert zu hören, ein Profichor an die sehr moderne Auffassung gewagt. Doch die Harvestehuder, so wird Kee zitiert, seien " um Klassen besser" gewesen. Und so zollte nicht nur die Zuhörerschaft, die zur Überfülle in die Kirche geströmt war, sondern auch Piet Kee selber dem Ensemble uneingeschränkte Bewunderung, das diesen schweren " Brocken" mit absoluter Sicherheit präsentierte.
Mai 2005, Emder Zeitung
...Klangschön, fein nuanciert, mit großer Beweglichkeit und dynamischer Bandbreite gestalteteder Chor die auch technisch anspruchsvollen Werke.
Mai 2005, Ostfriesen- Zeitung
...(es) empfahl sich der Kammerchor dabei als versierter und von ausdrucksvollen Stimmen getragener Klangkörper. Vom biblischen Gotteslob zu klagenden Poesie- dieser inhaltliche Spagat gelang unter der souveränen Leitung von Claus Bantzer überraschend mühelos, zusammengehalten von der bildreichen Kraft des musikalischen Ausdrucks.
Neue Westfälische
Benjamin Brittens " Sacred and Profane" folgte. Mühelos meisterte der Chor die schwierige Partie und zeigte dem Zuhörer in der feinsinnigen Gestaltung die Schönheit dieses Werkes. Das dies so vollendet gelingen konnte, lag nicht nur an den wohl ausgebildeten Stimmen, sondern auch an dem Dirigat Claus Bantzers. Mit feinen, aber höchst präzisen Bewegungen führte er seine Sänger und erschloss ihnen und den Zuhörern eine Welt fast überirdisch schöner Chormusik.
Westfalenblatt
... Wie in allen anderen Werken fiel einmal mehr der gemeinsame Puls des Chores auf.
Juni 2008, Diepholzer Kreisblatt







