Aktuelles

Wiener Stimmen

BRAHMS – GÁL – MAHLER
WERKE FÜR CHOR UND KLAVIER UND CHOR A CAPPELLA

 

HARVESTEHUDER KAMMERCHOR 
KLAVIER: GERD JORDAN
LEITUNG: EDZARD BURCHARDS

 

FREITAG, 27. MÄRZ 2020 / 19:30 UHR
CHRISTUSKIRCHE WANDSBEK, HAMBURG
(19:00 Uhr Einführungsgespräch mit Eva Fox-Gál)

SAMSTAG, 28. MÄRZ 2020 / 18:00 UHR
ST. NICOLAI, ECKERNFÖRDE

 

Drei Generationen, drei vollkommen eigenständige und dabei äußerst idiomatische Stimmen im Konzert der Musikstadt Wien, Knotenpunkt der drei Biographien von Johannes Brahms (1833-1897), Gustav Mahler (1860-1911) und Hans Gál (1890-1987), erwarten Sie im neuesten Programm des Harvestehuder Kammerchors. Zog es den Hamburger Brahms 1872 endgültig in die Hauptstadt der k. u. k. Monarchie, so bedeutete Hamburg wiederum eine wichtige Etappe in der Laufbahn des jungen, in der böhmischen Provinz des Habsburger Reiches geborenen Dirigenten und Komponisten Mahler. Der Wiener Hans Gál, ab 1929 Direktor des Mainzer Konservatoriums, bis 1933 einer der meistgespielten Komponisten im deutschen Sprachraum, rettete sich und seine Familie 1938 ins britische Exil vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten.

Über ihre gemeinsame Wirkung in der Musikstadt Wien hinaus sind die drei Komponisten durch ihren besonderen Bezug zu Lied- und Chorkomposition verbunden. Gustav Mahler räumte dem Chor zwar eine wichtige Rolle in seinen Symphonien ein, war jedoch kein genuiner a-cappella Komponist. Deshalb präsentieren wir drei seiner hochexpressiven Lieder in den inzwischen legendär gewordenen achtstimmigen Transkriptionen von Clytus Gottwald.

Vielfältig sind die Beziehungen zwischen Johannes Brahms und Hans Gál. Der junge Komponist und Musikwissenschaftler Gál wurde von seinem Lehrer Eusebius Mandyczewsky, einem der engsten Freunde und Vertrauten von Brahms, mit der Herausgabe mehrerer Bände der ersten Brahms-Gesamtausgabe betraut, so dass er dessen Stil in seinen feinsten Nuancen kannte. Gál komponierte für alle Gattungen, die Chormusik spielt dabei in seinem Werk, wie bei Brahms, eine herausragende Rolle. Sie ist facettenreich, fein ausgehört, humorvoll, berührend, virtuos und kompositorisch immer auf dem höchsten Niveau.

Der Harvestehuder Kammerchor präsentiert vor allem weltliche aber auch geistliche Werke beider Komponisten, die sich stilistisch wunderbar ergänzen und gegenseitig beleuchten. Neben a-cappella Werken sind u.a. auch Brahms’ Quartette mit Klavier und die drei Stücke für Frauenstimmen op.31 von Gál, ebenfalls mit Klavier, zu hören. Ergänzt wird das Programm durch Klavierwerke von Brahms, gespielt von Gerd Jordan.

 

 

 

Wiener Stimmen

BRAHMS – GÁL – MAHLER
WERKE FÜR CHOR UND KLAVIER UND CHOR A CAPPELLA

 

HARVESTEHUDER KAMMERCHOR
KLAVIER: GERD JORDAN
LEITUNG: EDZARD BURCHARDS

 

FREITAG, 27. MÄRZ 2020 / 19:30 UHR
CHRISTUSKIRCHE WANDSBEK, HAMBURG
(19:00 Uhr Einführungsgespräch mit Eva Fox-Gál)

SAMSTAG, 28. MÄRZ 2020 / 18:00 UHR
ST. NICOLAI, ECKERNFÖRDE

 

Drei Generationen, drei vollkommen eigenständige und dabei äußerst idiomatische Stimmen im Konzert der Musikstadt Wien, Knotenpunkt der drei Biographien von Johannes Brahms (1833-1897), Gustav Mahler (1860-1911) und Hans Gál (1890-1987), erwarten Sie im neuesten Programm des Harvestehuder Kammerchors. Zog es den Hamburger Brahms 1872 endgültig in die Hauptstadt der k. u. k. Monarchie, so bedeutete Hamburg wiederum eine wichtige Etappe in der Laufbahn des jungen, in der böhmischen Provinz des Habsburger Reiches geborenen Dirigenten und Komponisten Mahler. Der Wiener Hans Gál, ab 1929 Direktor des Mainzer Konservatoriums, bis 1933 einer der meistgespielten Komponisten im deutschen Sprachraum, rettete sich und seine Familie 1938 ins britische Exil vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten.

Über ihre gemeinsame Wirkung in der Musikstadt Wien hinaus sind die drei Komponisten durch ihren besonderen Bezug zu Lied- und Chorkomposition verbunden. Gustav Mahler räumte dem Chor zwar eine wichtige Rolle in seinen Symphonien ein, war jedoch kein genuiner a-cappella Komponist. Deshalb präsentieren wir drei seiner hochexpressiven Lieder in den inzwischen legendär gewordenen achtstimmigen Transkriptionen von Clytus Gottwald.

Vielfältig sind die Beziehungen zwischen Johannes Brahms und Hans Gál. Der junge Komponist und Musikwissenschaftler Gál wurde von seinem Lehrer Eusebius Mandyczewsky, einem der engsten Freunde und Vertrauten von Brahms, mit der Herausgabe mehrerer Bände der ersten Brahms-Gesamtausgabe betraut, so dass er dessen Stil in seinen feinsten Nuancen kannte. Gál komponierte für alle Gattungen, die Chormusik spielt dabei in seinem Werk, wie bei Brahms, eine herausragende Rolle. Sie ist facettenreich, fein ausgehört, humorvoll, berührend, virtuos und kompositorisch immer auf dem höchsten Niveau.

Der Harvestehuder Kammerchor präsentiert vor allem weltliche aber auch geistliche Werke beider Komponisten, die sich stilistisch wunderbar ergänzen und gegenseitig beleuchten. Neben a-cappella Werken sind u.a. auch Brahms’ Quartette mit Klavier und die drei Stücke für Frauenstimmen op.31 von Gál, ebenfalls mit Klavier, zu hören. Ergänzt wird das Programm durch Klavierwerke von Brahms, gespielt von Gerd Jordan.